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Therapeutische Landschaft




Nach 1989 war die Landschaft plötzlich offen. Die Wunden konnten sich zuziehen. Sie fuhren wenig später zurück in ihren Geburtsort. Diese Rückwärtsbewegung filmten sie mit ihrem VHS-Gerät. 25 Jahre später befriedigten sie damit meine Neugierde. Um dieses Dokument abermals zu dokumentieren, fotografierte ich die wichtigsten Szenen vom Fernseher ab.

Kann von Familienorten eine therapeutische Wirkung ausgehen?

Oder auch: Der eigene Körper als Therapeutische Landschaft. Kann man, selbst in der Rolle des Landvermessers, auf und in der eigenen Haut Parasange machen? Wege und Vernetzungen darstellen, um zu akzeptieren, dass sich viele Dinge nicht ändern lassen?